brechende Herzkruste…

Der Abend kommt und zeigt mir Worte,
die selbst mein Mund noch niemals sprach,
Veränderungen in der Seele,
die Kruste um das Herz, sie brach.

Ich zeichne mich in tausend Worten,
ich bilde Welten aus dem Satz,
und doch bei Dir kann ich nur schweigen,
die Schönheit, Anmut, welch ein Schatz.

Und kann ich Dir jemals genügen,
so vieles, vollgepackt, ein Jahr,
die Raben hoch am Himmel fliegen,
die wilde Jagd der ganzen Schar.

Die Glocke läutet vor der Stunde,
die Nacht ist jung, der Traum er spricht,
Lebendiges wird neu entstehen,
dort wo das Alte nur zerbricht…

© Maccabros 25.01.2017

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