zerfließender Horizont…

Die Nacht, sie öffnet mir den Morgen,

dort wo die Türe nicht mehr schließt,

die Wolken schützen noch die Sonne,

dort, wo der Horizont zerfließt…

 

 

©  Maccabros 08.05.2017

 

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2 Kommentare

  1. Es trägt eine Tiefe mit sich nicht nur in Worten sondern auch im Rhythmus.
    Ich habe es mir mehrmals durchgelesen, weil es mir so sehr gefällt.

    Irgendwann habe ich mich gefragt, wie wichtig das „dort ist“ – sowohl das erste, als auch das letzte“ und dann habe mich gefragt, wie sehr sich das Gewicht der Worte verändern würde, wenn man nach dem letzten „dort“ noch ein Komma setzte, damit es sich in der letzten Zeile mehr abhebte…

    Ist es das, was einen Konsumenten von einem Lyriker unterscheidet. Das Abwägen der Worte, dem Suchen nach Bedeutungen, dem Suchen nach dem Gefühl, den Unterschieden und allem anderen, als bloß den Suchen nach Amüsement und reinem Genuss des Klanges?

    Ich möchte mich nicht dazu erheben, eine klare Antwort zu geben, denn ich zweifle an ihrer Existenz.

    Ich wünsche Dir noch einen geruhsamen Abend, mein Lieber.

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