Autor: Maccabros

The world is my oyster... to write means to live...

Klänge…

Die Melodie ist längst verklungen,
doch kommt sie manchmal in den Sinn,
die Noten wirst Du nie vergessen,
vom Ende an und vom Beginn.

Du konntest sie nie selber spielen,
doch in Gedanken eingeprägt,
wo mancher Ton gebar die Wörter,
die Uhr die Stunde nicht mehr schlägt.

Bestimmte Noten wohl verblassen,
sie waren es, so wie ein Band,
in der Verbindung lag die Wahrheit.
sie schmückt nur noch die weiße Wand...


© Maccabros 27.11.2022

Eiswind…

Sprachlosigkeit, verletzte Worte, 
der Tropfen der den Ozean füllt,
die Flocken bilden die Lawine,
der Eisberg sich in Schweigen hüllt.

Der Herbst vertreibt den letzten Sommer,
die Wärme langsam doch verfliegt,
die kahlen Bäume Leere zeigen,
wo die Natur letztendlich siegt.

Der Winter wartet wie schon immer,
die Kälte auf die Welt sich legt,
ein Wetterleuchten in der Ferne,
der Eiswind durch die Seelen fegt...


© Maccabros 21.10.2022

Fußballweltmeisterschaft, Scheinheiligkeit und Doppel- oder Dreifachmoralen…

Es scheint mittlerweile zum guten Ton zu gehören oder eben „in“ zu sein, gegen die Fußballweltmeisterschaft zu wettern oder sie grundsätzlich zu boykottieren.

Nicht dass wir uns falsch verstehen – die Zustände in Katar, der Umgang mit den Menschenrechten, die Todesfälle während der Stadienherstellung usw. verurteile ich ebenso wie ich sie nicht billigen kann.

Und jetzt kommt das ABER – wo war der Aufschrei gegen die WM Vergabe 2010 an Katar, wo die Proteste, wo der Boykott?

Da wurde sich länger darüber ausgelassen, dass es für die Fußballer im Sommer zu heiß sein würde, aber das war es im Großen und Ganzen auch schon.

So verständlich die Kritikpunkte sind – wo waren dieses bei der WM in Russland, dass auch nicht ein Musterbeispiel an Demokratie und Menschenrechte ist, siehe Ukraine?

Oder 1978 bei der WM in Argentinien?

Oder bei den Olympischen Spielen in Peking, Rio, Russland, Korea usw.???


Entweder boykottiere ich alles, treibe keinen Handel mehr mit China, Russland oder wie es bei Reagan hieß, mit „Schurkenstaaten“ und dann war es das?

Aber diese Scheinheiligkeit JETZT ist echt ein Witz – es wird sich gegenseitig darin überboten, öffentlichkeitswirksam gegen die Wm zu sein und diejenigen zu verdammen, die Spiele schauen wollen.

Grundsätzlich hätte jede Nation sagen sollen, dort spielen wir nicht und ohne Mannschaften hätte die FiFa dumm aus der Wäsche geschaut.

Aber überspitzt ausgedrückt, sich eine halbe Stunde vor dem WM Beginn aus dem sprichwörtlichen Fenster zu hängen und sagen, so geht das nicht, ist ein Zeichen von einer merkwürdigen Moral.

Dass die FiFa ein, sorry „Sauhaufen“ ist, wissen wir nicht erst seit gestern oder 2010.

Die Vergabe von Spielen, egal ob Fußball, Olympische Sommer- oder Winterspiele sollte gänzlich geändert werden, wobei man sich im Klaren dabei sein muss, dass man sich vom Grundgedanken des  Herrn Pierre de Coubertin weit entfernt, auch wenn es ursprünglich nur für die olympischen Spiele galt.


Eine Vergabe kann eigentlich nichts an den Zuständen in den jeweiligen Ländern ändern, aber vielleicht doch Anstöße geben, Gedanken weiterreichen, oder wir werden künftig nur noch Spiele mit wenigen Ländern veranstalten.

Ich habe keine Patentlösungen und vieles ist schwieriger als es in Worten mal eben ausgedrückt wird, ich weiß.

Ob ein Dialog dort helfen kann, oder etwas bewirken kann ist oftmals fraglich, aber wenn wir anfangen mit einigen absolut nicht mehr zu reden, sie grundsätzlich auszuschließen, was werden wir ernten…?


Das Thema ist freigestellt...

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Dear NOKBEW™ – Blog visitors Heute möchte ich an diese sehr, sehr schöne Musik erinnern. Das Video ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Diese außergewöhnliche Stimme! Einfach toll. ❤️ • Today I would like to recall this very, very beautiful music. The video is also highly recommended. That extraordinary voice! Simply great. ❤️ • Kate Bush […]

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Seelengleich…

Du bist das Herz in meinem Leben,
wir sind die Summe, seelengleich,
ich fehle oft, perfekt daneben,
Verbundenheit, ereignisreich.

Wer ist das Salz in unserer Suppe,
das Zünglein an der Waage gilt,
in der Essenz der Jahresringe,
ist jeder auch des anderen Schild.

Wo Fehl und Tadel sind vorhanden,
das ist ein Dasein niemals weit,
die Unvollkommenheit verändert,
die Weiblichkeit beseitigt Leid...



© Maccabros 18.11.2022